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Voyantic zeigt auf der RFID & Wireless IoT tomorrow RFID-Testsysteme

Finnischer Spezialist bietet Test- und Qualitätskontrollsysteme für die RFID-Industrie, die Vertrauen in Technologie erzeugen

Voyantic bietet Herstellern von RFID-Produkten Testsysteme an, um die Performance der Produkte zu überprüfen und die Qualität der Kommunikation zwischen Tags und Readern abzusichern.

Juho Partanen, Mitbegründer, Voyantic, im Gespräch mit „RFID im Blick

Wie RFID-Hardware bereits im Entwicklungsstadium und auch während der Produktion optimiert werden kann, berichtet Juho Partanen auf der „RFID & Wireless IoT tomorrow 2017“ am 27. September im Forum 1 "Technologie & Hardware". Voyantic ist an beiden Konferenztagen als Aussteller auf der „RFID & Wireless IoT tomorrow 2017“ vertreten.

Schluss mit Trial & Error

„Mit Test- und Messlösungen von Voyantic müssen Unternehmen sich nicht auf 'Trial & Error' verlassen, um ihre Qualitätsstandards zu steigern“, so Juho Partanen, Mitbegründer von Voyantic. „Hersteller können ihre Tags präzise auf bestimmte Anwendungen hin entwickeln und ihre Performance überprüfen. Beides hebt insgesamt den Qualitätsstandard für RFID-Produkte und hilft, beim Kunden Vertrauen in die RFID-Technologie zu erzeugen. Das Portfolio der von Voyantic angebotenen Testmethoden zielt darauf ab, der RFID-Industrie einen kompletten Werkzeugkasten zur Verfügung zu stellen.“

Partanen gibt einen Überblick: „Unsere Systeme können UHF-RFID- und NFC-Tags sowie -Reader testen, um Frequenzeinstellungen, die Sensibilität und sogar Performancedaten wie die Lesereichweite zu bestimmen. Die Effekte unterschiedlicher Materialien, Ausrichtungen und Positionierungen, von Tag-to-tag-coupling und von Interferenzen können erfasst werden. Zusätzlich bieten wir Lösungen für Stresstests an: Diese Geräte können beispielsweise Echtzeitdaten zu den Effekten liefern, die das wiederholte Biegen eines Tags hat. Die Zuverlässigkeit von Tags im Praxiseinsatz kann mit unseren Systemen festgestellt werden.“

Toleranzen einhalten, ohne die Produktion zu bremsen

„Qualitätssicherung ist in allen Phasen der RFID-Wertschöpfungskette wichtig, von der Produktentwicklung bis hin zur Implementierung. Voyantic bietet sowohl Laborausrüstung als auch Testgeräte für die Produktion an. Die gleichen Tests, die während der Entwicklung neuer Hardware nötig sind, finden auch in der Produktion Anwendung“, erklärt der Mitbegründer von Voyantic. „In jeder Fertigung existieren Abweichungen eines gewissen Grades. Die Toleranzen für den jeweiligen Produktionsprozess und die spätere Implementierung werden gemeinsam mit dem Hersteller festgelegt. Voyantic-Testgeräte können die Produkte dann auf die Einhaltung der Toleranzen testen, ohne die Produktion zu verlangsamen. Sollten Fertigungsstandards nicht erfüllt sein, können mangelhafte Tags automatisch vereinzelt und ausgeschleust werden.“

„Qualitätssicherung schafft Vertrauen in die Technologie. Systeme zum Messen der Performance erleichtern die Implementierung von RFID-Anwendungen. Auf diese Weise wird RFID lösungsorientierter, anstatt den Endkunden mit technischen Details zu überfrachten.“ - Juho Partanen, Mitbegründer, Voyantic

Getestet heißt nicht immer qualitätsgesichert

„Wenn ein Hersteller seine Tags als 'zu 100 Prozent getestet' bewirbt, ist damit meist ein einfacher Funktionstest des Tags durch einen Reader gemeint. Das ist so, als würde man Grautöne mit einem Schwarzweiß-Sensor erfassen wollen. Mit Qualitätssicherung hat diese Methode nicht viel zu tun“, erklärt Partanen. Als langjähriger Zulieferer führender Hardwareanbieter arbeitet Voyantic mit seinen Partnern zusammen, um diese Mentalität zu verändern: „Der Wunsch nach Qualität kommt häufig von den Lösungsanbietern.

Zahlreiche Anwendungen erfordern, dass Tags innerhalb präziser Spezifikationen funktionieren. Beispielsweise müssen sie eine bestimmte Lesereichweite bieten, wenn sie auf Materialien wie PVC oder Metall befestigt werden. Ohne zuverlässiges Tagging bietet RFID keine Mehrwerte. '100 Prozent getestet' reicht also nicht aus. Daher nutzen Hersteller unsere Tagsurance-Geräte und werben mit 'zu 100 Prozent qualitätsgetestet' – sie erhalten dadurch einen Wettbewerbsvorteil.“

TIPP Guidelines unterstreichen Wert des Testens

„Die Guidelines des neuen Tagged Item Performance Protocol (TIPP) zeigen, dass unser Qualitätsempfinden ankommt. Durch führende Retailer, RFID-Technologieanbieter und GS1 entwickelt, misst TIPP die Performance des getaggten Items anstatt die Performance des Tags. Die allgemeine Erfassbarkeit eines Items, einschließlich Material, Verpackung und sogar Handling in der Supply Chain wird berücksichtigt. Der Standard unterscheidet zwischen einzelnen Items, gestapelten Items wie Kleidungsstücken und Pulk-Items wie Einzelteilen.

Mit TIPP können potenzielle RFID-Anwender ihre Anforderungen festlegen, die dann von der RFID-Branche erfüllt werden können. Dies unterstützt die weitere Verbreitung von RFID.“ Technische Hürden abzubauen entspricht dem Unternehmenskonzept von Voyantic, erklärt Partanen: „Qualitätssicherung schafft Vertrauen in die Technologie. Systeme zum Messen der Performance erleichtern die Implementierung von RFID. Auf diese Weise wird RFID lösungsorientierter, anstatt den Endkunden mit technischen Details zu überfrachten.“


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