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Eine RFID-Revolution durch Dünnschichtelektronik?

Imec präsentiert den weltweit ersten RFID-Tag mit Kunststoffchip und Siebdruck-Antenne

Weltneuheit auf der RFID & Wireless IoT tomorrow: Ist gedrucktes RFID „das nächste große Ding“? Welche Business Cases werden durch Tags für unter 1 Cent ermöglicht? Und wie können wissenschaftliche Durchbrüche in die Industrie überführt werden? Forschungsinstitut Imec präsentiert potenziell Revolutionäres im Forum „Standardisierung & Forschung“.

Event-Info
9.00 Uhr - 17.00 Uhr
27. September 2017
Düsseldorf

Durchbruch in kommerziell geeigneten Kunststoff-RFID-Tags

Imec und seine Projektpartner Quad Industries, Agfa und TNO haben den Prototyp eines Kunststoff-HF-RFID-Tags mit Siebdruck-Antenne vorgestellt. Zum ersten Mal ist Dünnschichtelektronik mit dem ISO-14443A-Standard kompatibel, der für Siliziumelektronik formuliert wurde. Das bedeutet, dass der Tag mit NFC-geeigneten Smartphones gelesen werden kann. Das nächste Ziel: kommerziell geeignete UHF-RFID-Tags mit Kunststoff-Elektronik.

Eine Lösung für die Fertigung von Milliarden RFID-Tags?

Welche Vorteile bietet Dünnschicht-Elektronik für RFID-Tags? Alexander Mityashin, Program Manager Thin-Film Electronics, Imec, zeigt die kommenden Herausforderungen für die RFID-Industrie auf:

„Im Moment kann die Industrie noch nicht alle denkbaren Business Cases ermöglichen. Im Handel beispielsweise geht es um automatische Lieferdrohnen, Shopping ohne Check-Out, Smart Shelves und intelligente Kühlschränke. Alle diese Anwendungen basieren auf Item-Level-Identifikation in nie dagewesenem Ausmaß: Jede Sekunde werden weltweit etwa 300.000 Produkte in Supermärkten verkauft. Alle Siliziumanbieter zusammen sind rein rechnerisch nicht in der Lage, so viele RFID-Tags zu liefern. Es gibt hier eindeutig eine unbefriedigte Nachfrage.“ - Alexander Mityashin, Program Manager Thin-Film Electronics, Imec

Kunststoff-RFID-Tag ohne Siliziumchip oder Brückenkomponente

Alexander Mityashin und seine Kollegen am Imec haben einen potenziell revolutionären Prototypen entwickelt: Der neue RFID-Tag enthält keinen herkömmlichen Siliziumchip. Stattdessen wird er hergestellt, indem Dünnschicht-Transistoren auf Kunststoff aufgetragen werden. Die zweite Innovation ist die Siebdruck-Antenne, die keine Brückenkomponente erfordert. Dadurch reduziert sich die Antennenherstellung auf den Druck einer einzelnen leitenden Schicht. Aufgrund Ihrer Recherche schätzen das Imec und seine Industriepartner die Kosten für jeden Kunststoff-RFID-Tag auf unter 0,01 € ein.

Vortrag im Forum „Standardisierung & Forschung“

Am Developer Day, dem 27. September, wird Alexander Mityashin im Forum 4 „Standardisierung & Forschung“ einen Vortrag mit dem Titel „Printed RFID – Science-Fiction oder das nächste große Ding?“ halten. Wie kann gedruckte Elektronik vom Schlagwort zur Alltagsrealität werden? Was sind die Implikationen der letzten Durchbrüche? Wie kann die Industrie neue Technologien um- und einsetzen? Buchen Sie jetzt Ihr Ticket und verpassen Sie nicht die Zukunft der RFID- und wireless-IoT-Technologie!

Ein vollständiges Interview mit Alexander Mityashin können Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins „RFID im Blick“ nachlesen!


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