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Das Wettrennen um die beste LPWAN-Anwendung ist eröffnet!

Event-Highlights 2017 im Rückblick: LPWAN auf der RFID & Wireless IoT tomorrow 2017!

Logistiker benötigen eine Monitoring-Technologie, die kostengünstig ist, aber eine hohe Reichweite und lange Lebensdauer bietet. LPWAN könnte eine Antwort auf diese Herausforderung sein. Auf der RFID & Wireless IoT tomorrow 2017 präsentierte Prof. Klaus Richter vom Fraunhofer IFF die Grundlagen von LPWAN und berichtete über den Praxiseinsatz am Flughafen Leipzig-Halle. Auf der RFID & Wireless IoT tomorrow 2018 in Frankfurt/Darmstadt wird LPWAN wieder im Fokus stehen!

Hon.-Prof. Dr.-Ing. Klaus Richter, Leiter Materialflusstechnik und -systeme, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, erläutert im Interview mit dem Fachmagazin RFID im Blick die Grundlagen von LPWAN und berichtet über Anwendungen in Logistik, Instandhaltung und Handel.

Die Herausforderung: Lückenlose Konnektivität und Kosten

Die Logistikbranche hat einen hohen Bedarf an Lösungen für eine lückenlose Überwachung aller Frachtstücke. Mit der Digitalisierung der Logistik sollten in den weltweiten Supply Chains die Fracht eines Kunden jederzeit lokalisierbar sein und Daten über Vorfälle, wie beispielsweise Verladefehler oder Unfälle, unmittelbar vorliegen. Dies erfordert eine hohe Konnektivität. Zudem muss die Monitoring-Lösung jahrelang ohne Wartung funktionieren und kostenseitig abbildbar bleiben. Welches ist die richtige Technologie für diese Herausforderung?

Technologieprofil von existierenden Wireless-Technologien nicht passend

Bisherige Lösungen boten für bestimmte Anwendungen in der Logistik nicht das passende Technologieprofil oder waren zu kostspielig für den flächendeckenden Dauereinsatz, berichtet Hon.-Prof. Dr.-Ing. Klaus Richter vom Fraunhofer IFF:

„Datenlogger mit RFID, NFC oder BLE, die in der Logistik bereits eingesetzt werden, ermöglichen das Auslesen von Daten nur nach der Ankunft. GSM kann zwar überall auf der Welt die Kommunikation aufrechterhalten, weist aber hohe Energieverbräuche sowie teure Datenraten auf. WLAN profitiert von einer weithin verfügbaren Infrastruktur, benötigt aber auch zu viel Energie für eine mobile Lösung und ist auf dem weiträumigen Umfeld eines Flughafens störanfällig.“

Die technischen Grenzen von LPWAN sind noch nicht ausgereizt

LPWAN ermöglicht im Vergleich zu anderen lokalen Funknetzwerken hohe Reichweiten von bis zu mehreren Kilometern sowie eine permanente Konnektivität. Der Energieverbrauch ist niedrig. Wartungsintervalle von mehreren Jahren sind ein weiteres Pro-Argument. Die nutzbare Übertragungsrate hingegen ist wesentlich niedriger als bei WLAN oder GSM: „Die ersten erfolgreichen Use Cases für LPWAN stammen aus dem Smart Metering. Dort müssen nur geringe Datenmengen übertragen werden. Die Logistik stellt höhere Anforderungen, insbesondere wenn Zustandsdaten übermittelt werden sollen.“

Fraunhofer IFF entwickelt Use Cases für LPWAN

Das Fraunhofer IFF beschäftigt sich seit 2015 mit LPWAN-Anwendungen. Hier kommt den Logistik-Forschern eine Vermittlerrolle zu: das Institut realisiert übergreifende Use Cases, die die Eignung von Technologien in geschickten Kombinationen in der Praxis demonstrieren.

Unter diesen Gesichtspunkten suchte das Fraunhofer IFF eine geeignete Anwendung für LPWAN, die mit vergleichbaren Technologien nicht effizient oder rentabel umsetzbar war. Der Flughafen Leipzig-Halle bot eine herausfordernde Anwendungsumgebung, auf die das Technologieprofil von LPWAN passte.

Vollständiges Interview in RFID im Blick

Das vollständige Interview mit Prof. Klaus Richter lesen Sie in der Novemberausgabe von RFID im Blick, dem Fachmagazin für wireless IoT. Das ganze Spektrum von RFID & Wireless IoT auf 82 Seiten!

Auch auf der RFID & Wireless IoT tomorrow 2018 am 30. und 31. Oktober in Frankfurt/Darmstadt wird LPWAN im Fokus stehen! Experten präsentieren Produkte, Anwendungsbereiche und Komplettlösungen für LPWAN.


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